In Frankreich schon ein Star, in Deutschland gänzlich unbekannt. Jain und ihr – schon über ein Jahr altes! – Debütalbum „Zanaka“ haben es nur über einen Facebook-Post in meine Wahrnehmung geschafft. Das Album soll das erste sein, das ich in 2017 gehört habe.

So sehr mich das Musikvideo zum Titel „Come“ begeistert, so schwer tue ich mich mit der Musik. Jain wagt einen Querschnitt durch die aktuelle Popmusik. Alle Titel sollen gute Laune machen, Jain sucht Inspiration bei Robyn („Heads Up“), andere Titel klingen nach Adele oder Amy Winehouse („All My Days“) und wieder andere Titel könnten so auch von Lily Allen veröffentlicht werden.

Das alles klingt beim ersten Hören irgendwie spannend. Danach ist die Luft aber raus und man vermisst ein Ziel. So bleiben die Titel für sich selbst hörbar, der rote Faden des Albums fehlt.
Inhaltlich schließe ich mich der Kritik des Musikexpress an, bei den Punkten bin ich großzügiger. Auch, weil ich hoffe, dass Jain in den folgenden Alben ihren Stil findet: 6/10.

Jain – Zanaka

  • Release: 06.11.2015
  • Label: Columbia/Sony
  • Bester Titel: Makeba
  • Meine Wertung: 6
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  1. Come
  2. Heads Up
  3. Mr Johnson
  4. Lil Mama
  5. Hope
  6. All my Days
  7. Hob
  8. Makeba
  9. You Can Blame Me
  10. So Peaceful

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