Machen wir uns nichts vor: Die meisten von uns leben in Deutschland in ziemlichem Wohlstand. Wir haben ein Dach über dem Kopf, können jeden Tag essen, geben für Unterhaltungselektronik durchschnittlich 1.500 Euro pro Kopf pro Jahr aus.

Wir sollten von diesem Wohlstand etwas abgeben. An Menschen, die unsere Hilfe brauchen.
Und es ist ganz leicht, den tausenden Vertriebenen, die täglich in Deutschland ankommen, zu helfen.

So kannst du den Vertriebenen helfen

  1. Mit einer Sachspende
    In den Erstaufnahmestellen überall in Deutschland fehlt es häufig am Nötigsten. Mit einer Sachspende von Dingen des täglichen Lebens kannst du sehr direkt helfen: Gut erhaltene, gewaschene Kleidung ist dabei genauso wichtig, wie (neue) Hygieneartikel und Spielzeug.
    Am besten informierst du dich direkt bei einer Aufnahmestelle, was konkret fehlt. In vielen Fällen organisieren dort Ehrenamtliche die Hilfe und haben den besten Überblick.
  2. Mit einer Geldspende
    Du hast keine Sachspenden? Dann hilf‘ finanziell. Mit deinem Geld können Hygieneartikel und anderes Benötigtes auch direkt von den ehrenamtlichen Helfern gekauft werden.
    Eine gute Möglichkeit für Geldspenden ist die von der Aktion #bloggerfuerfluechtlinge ausgerufene Spendenaktion bei betterplace.org.
    Jeder Euro hilft! Und was sind schon 10 oder 20 Euro …
  3. Durch ehrenamtliche Mitarbeit in Erstaufnahmestellen oder Flüchtlingshilfen
    Die meiste Hilfe in Deutschland wird durch Ehrenamtliche in Erstaufnahmestellen oder anderen Flüchtlingseinrichtungen geleistet. Aber diese Vereine und Zusammenschlüsse brauchen auch dich bei der Hilfe!
    Das ist häufig einfacher als gedacht, wie z. B. Kati beschreibt.

Also. Hilf‘ auch du, dass sich die aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen hier ein wenig wohler und willkommener fühlen und zeig‘, dass Deutschland mehr ist, als der braune Pöbel in Heidenau.

Foto: Takver, CC BY-SA 2.0

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