In Teil 4 meiner kleinen Artikelserie zum Thema Suchmaschinenoptimierung für Blogger und Einsteiger geht es heute um das Keyword und darum, wie du deinen Content und dein Blog insgesamt für ein bestimmtes Keyword optimierst.

Das Keyword

Um dein eigenes Blog für Google zu optimieren, solltest du dir auch immer Gedanken dazu machen, zu welchen Suchbegriffen du eigentlich gefunden werden willst. Einen solchen Suchbegriff nennt man „Keyword“, es handelt sich dabei um ein einzelnes Wort oder die Kombination mehrerer Wörter.

Gerade bei wichtigen und umkämpften Keywords (Das sind häufig solche, mit denen man viel Geld verdienen kann; Schau dir mal die Suchergebnisse zum Begriff Kreditvergleich z. B. an!) wird zu diesem Thema ganz intensiv gearbeitet. Da geht es um die Auswahl der richtigen Keywordkombination, um Wettbewerbs- und Potenzialanalysen oder die Verteilung von Wörtern nach einer komplizierten mathematischen Formel.

In den allermeisten Fällen bloggst du ja aber nicht ausschließlich für Google, sondern deine Leserinnen und Leser kommen von ganz verschiedenen Quellen von denen Google eben nur eine ist.

Ich beschreibe das Thema „Keyword“ hier deshalb ausführlich, aber sehr, sehr vereinfacht. Ich tue einfach so, als könntest du für jeden Artikel ein Keyword neubestimmen. Und wenn dein Blog nur zu einem bestimmten Thema ist, dann ist das auch gar kein großes Problem.

1. Konzentriere dich auf ein Keyword pro Artikel.

In den meisten deiner Artikel wird es ja immer um ein Thema gehen: Um ein spezielles Produkt, eine besondere Reise oder ein leckeres Rezept zum Beispiel. So wie du dich auf ein Thema pro Artikel festlegst, so solltest du dich auch auf ein Keyword pro Artikel festlegen.

Ein „Keyword“ ist der Suchbegriff, zu dem dein Artikel später über Google gefunden werden soll. Das kann ein einzelnes Wort sein, häufig ist es aber auch die Kombination mehrerer Wörter. Zum Beispiel „Wanderurlaub in Norddeutschland“.

2. Konzentriere dich auch auf sogenannte „longtail“ Keywords.

Viele wichtige Wörter sind bei Google hart umkämpft. Zum Thema „Wanderurlaub“ kennt Google fast 900.000 Ergebnisse, bei „Wanderurlaub in Norddeutschland“ sind es aber schon nur noch 300.000. Je weniger Ergebnisse es gibt, umso einfacher ist es natürlich auch für dich, in den Top 10 zu dieser Suche zu erscheinen.

Du solltest bei der Auswahl deines Keywords daher immer an den sogenannten „longtail“ denken. „longtail“ heißt übersetzt „langer Schwanz“ und bedeutet nichts anderes, als dass du dein Hauptkeyword durch weitere Wörter ergänzt, um so weniger Konkurrenz zu fürchten.

Wenn du also ein „New York Cheesecake“ Rezept veröffentlichen willst, dann ist „New York Cheesecake“ ein schlechtes Keyword, weil Google da schon 47 Millionen Ergebnisse kennt. Aber vielleicht ist „New York Cheesecake im Glas“ ja auch geeignet; Da gibt es nämlich nur 112.000 Ergebnisse bisher.

3. Vermeide „Keywordstuffing“.

Es gab mal eine Zeit, da war es wichtig, das auserwählte Keyword besonders häufig im Text zu nennen, um auf den vorderen Plätzen bei Google zu landen. Dieses Verhalten nennt man „Keywordstuffing“ (also einen Text mit dem Keyword „vollstopfen“). Doch diese Zeit ist zum Glück vorbei, Google mag solche vollgestopften Seiten gar nicht mehr.

Du solltest daher darauf achten, dass dein Keyword nur in einem vernünftigen Verhältnis genannt wird. So, dass es weder einem Leser noch Google unangenehm auffällt. Genaue Richtwerte gibt es da nicht, versuche daher einfach natürlich zu schreiben.

4. Verwende Synonyme.

Häufig gibt es für eine Sache mehr als nur ein Wort. Solche Synonyme solltest du benutzen und in deinem Artikel verwenden.

New York Cheesecake? Ist fast wie ein Käsekuchen. 😉

5. Verwende Zwischenüberschriften um deinen Artikel zu strukturieren.

Überschriften beim SEO
Wichtig auch für SEO: Überschriften strukturieren deinen Artikel

Vor allem bei langen Texten gilt: Strukturiere den Artikel für deine Leser, um ihnen das Lesen zu vereinfachen. Besonders wichtig, sind dabei Zwischenüberschriften.

Diese Zwischenüberschriften haben eine bestimmte Ordnung von H1 (wichtigste Überschrift) bis H5 (am wenigsten wichtige Überschrift). Je wichtiger die Überschrift, umso seltener solltest du sie einsetzen. Eine H1-Überschrift maximal einmal pro Seite, H2-Überschriften nur einige Male, H3-Überschriften schon häufiger usw. usf.

Die Anzahl der Überschriften hängt aber auch von der Artikellänge ab. Ein kurzer Artikel mit 200 Wörtern braucht vielleicht nur eine Überschrift, bei 3000 Wörtern können es aber auch schon 15 Überschriften sein.

Hauptsache ist, dass du diese Überschriften sinnvoll und logisch einsetzt.

6. Markiere Keywords im Artikel.

In deinem Artikel wird dein Keyword einige Male vorkommen. Ab und zu solltest du dieses Keyword dann auch markieren, damit es deinen Lesern und Google auch auffällt. Verwende hierzu die Fettmarkierung (<strong>) und die Kursivmarkierung (<em>).

Aber bitte, bitte nicht jedes Keyword markieren. Das nervt dann auch. 😉

7. Verwende einfache URLs bzw. Permalinks.

Achte stets darauf, dass du einfache URLs verwendest. Du machst es Google und deinen Lesern so einfacher, deine Inhalte zuzuordnen.

Für einen optimalen Permalink gibt es kein Patentrezept, eine gute Idee ist aber immer: /kategorie/titel. Also zum Beispiel: http://mein-blog.de/rezepte/new-york-cheesecake/ oder http://mein-blog.de/reisen/wanderurlaub-norddeutschland/.

Bei WordPress kannst du diese Permalink-Einstellungen in den allgemeinen Einstellungen und beim Erstellen eines Artikels festlegen, von dieser Möglichkeit solltest du Gebrauch machen.

8. Verwende dein Keyword im Permalink.

Wichtig ist bei dem Erstellen eines Permalinks, dass du dein Keyword mit in die URL aufnimmst. Wie das aussehen kann, habe ich in Tipp 7 ja schon gezeigt.

9. Verwende Meta Angaben.

Die sogenannten Meta Description (Meta Keywords und Meta Description) sind ein Überbleibsel aus den Anfängen von Suchmaschinen und Suchmaschinenoptimierung. Ihr Einfluss auf die Positionierung in Suchergebnissen dürfte äußerst gering sein.

Und dennoch hat vor allem die Meta Beschreibung noch eine ganz wichtige Funktion: Sie ist der Textausschnitt eines Artikels, der in den Suchergebnissen zu einem Ergebnis angezeigt wird. Je besser der geschrieben ist, umso eher wird ein Suchender auf das Ergebnis klicken.

Du solltest alle Meta Angaben daher auch manuell ausfüllen und nicht dem Zufall überlassen. Insbesondere die Beschreibung sollte auffordern geschrieben werden und dein Keyword enthalten. Das wird nämlich fett angezeigt und wirkt somit noch stärker auf Suchende.

10. Verwende dein Keyword in den Dateinamen deiner Bilder.

Ein ganz wichtiger Tipp, um mit deinen Bildern auch über die Google Bildersuche gefunden zu werden: Verwende dein Keyword in den Dateinamen deiner Bilder verwenden.

Wenn du also ein Rezept für New York Cheesecake schreibst und ein Bild verwendest, dann nenne das Bild z. B. auch „new-york-cheesecake.jpg“; Und nicht „dsc_35612_kopie.jpg“.

Mehr zum Thema Bilderoptimierung habe ich auch schon in Teil 2 der Artikelserie gegeben. Schau sie dir doch noch einmal an.

Nächste Woche: Werde zur Marke

Um erfolgreich mit deinem Blog zu werden, solltest du selbst zur Marke werden. Das macht sich dann auch positiv in den Suchergebnissen bemerkbar.

Wenn du Lust hast, dein Blog noch weiter zu optimieren, dann findest du hier 30 Tipps zum Thema Suchmaschinenoptimierung für Blogger. In den bisherigen Artikeln der Artikelserie. 😉

2 Kommentare

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