Im ersten Teil der Artikelserie „SEO für Einsteiger und Blogger“ ging es um einige SEO-Grundlagen. Und auch in den folgenden 10 Tipps wirst du viele Grundlagen lesen. Das klingt zum Teil sehr unspannend, darf aber nicht unterschätzt werden.

1. Erstelle eine Sitemap für deine Leser.

Erstelle für deine Leser eine sogenannte Sitemap, über die sie alle Inhalte deines Blogs, also alle Artikel und Seiten, geordnet nach Kategorien, ganz einfach erreichen können. Das kann auch wirklich ganz einfach sein, siehe zum Beispiel meine Sitemap von CMD-A.

2. Erstelle eine Sitemap für Google.

Auch für Google und andere Suchmaschinen solltest du eine solche Sitemap (sitemap.xml) erstellen. Dafür gibt es für WordPress und andere CMS auch immer Plugins.

3. Informiere Google über deine Sitemap.

Wenn du eine solche Sitemap erstellt hast, wird Google die auch finden. Es ist aber immer hilfreich, Google selbst auch über diese Sitemap zu informieren. Das geht ganz einfach in der sogenannten Google Search Console.

Dieses Tool ist vollkommen kostenlos und liefert dir darüber hinaus viele andere Informationen. Zum Beispiel wer auf dein Blog verlinkt oder mit welchen Suchbegriffen Menschen dein Blog finden.

4. Verwende Bilder in deinen Artikeln.

Zu einem guten Artikel gehören auch gute Bilder. Verwende für jeden deiner Artikel daher ein gutes Bild, das deinen Artikel illustriert und verwende weitere Bilder, um deine Aussagen zu unterstützen.

Übrigens: Wenn du selbst nicht so gut fotografierst, mache dich mal mit dem Thema Creative Commons Bilder vertraut. Auf dieser Welt gibt es tausende tolle Fotos, die du oftmals kostenfrei verwenden darfst.

5. Achte auf eine optimale Bildgröße deiner Bilder.

Wenn du Bilder in deinen Artikeln verwendest, dann solltest du darauf achten, dass sie auch die richtige Größe haben. Sie dürfen nicht zu klein, aber auch nicht zu groß sein.

  1. Jede Kantenlänge sollte mindestens 300 Pixel lang sein.
  2. Das Bild sollte nicht größer als 1280×960 Pixel sein.
  3. Ein für Facebook optimales Bild ist 1200×900 Pixel groß.
  4. Das Bild sollte im 4:3 Format sein.

Diese Tipps findest du mit vielen weiteren auch in der sehr guten und sehr ausführlichen Anleitung zum Thema Bilder SEO von Martin Mißfeldt.

6. Verwende das sogenannte alt-Tag bei deinen Bildern.

SEO: alt Tag bei WordPress festlegen
Ganz einfach: Das alt Tag bei WordPress festlegen

Wichtig ist, dass du jedes deiner Bilder auch beschreibst. Denn (noch) kann Google nicht genau erkennen, was auf deinen Bildern zu sehen ist, du musst es der Suchmaschine deshalb einfacher machen. Am wichtigsten dafür ist das sogenannte „alt-Tag“.

Je nachdem welche Bloggingsoftware du verwendest, ist das festlegen dieser Bildbeschreibung einfacher oder schwerer. Meistens kannst du die Einstellungen aber direkt beim Schreiben vornehmen. In WordPress beispielsweise kannst du Beschreibungen, Titel und auch den alt-Tag direkt nach dem Hochladen eines Bildes festlegen, das ist dort der sog. „Alternativtext“.

7. Reduziere die Dateigrößen deiner Bilder.

Internetverbindungen in Deutschland werden immer schneller. Aber besonders bei Smartphones hat man ja immer mal wieder Geschwindigkeitsprobleme. Deshalb ist es wichtig, dass du deine Dateien so klein wie möglich hältst.

Das gilt insbesondere für Bilder. Niemand hat Lust erst darauf zu warten, dass ein 4 MB großes Bild geladen wurde, um einen Artikel lesen zu können. Du solltest daher unbedingt darauf achten, die Dateigrößen deiner Bilder so klein wie möglich zu halten, ohne dass darunter die Qualität leidet.

Das kannst du mit professioneller Bildbearbeitungssoftware (wie Photoshop) sicherstellen, es gibt aber auch kleine Tools oder kostenlose Onlinetools.

8. Verbessere die Ladezeiten deines Blogs.

Was für Bilder im Speziellem gilt, gilt für dein Blog auch insgesamt: Sorge dafür, dass alles immer schnell erreichbar ist und verbessere die Ladezeiten.

Um das zu schaffen, gibt es eine Reihe von Expertentricks, für die du einiges an technischem Wissen brauchst. Einige Sachen kannst du aber auch selbst schaffen:

  • Verringere die Bildgröße deiner Bilder.
  • Verzichte auf Elemente, die du nicht unbedingt brauchst.
  • Verzichte auf viele Werbeanzeigen.
  • Verzichte auf externe Tools (z. B. Sharingbuttons oder Siegel, etc.).

Viele wertvolle Tipps und eine Aussage darüber, was und wo du dich verbessern kannst, bekommst du direkt bei Google: Das Tool Pagespeed Insights ist einfach nur Gold wert. – Und vollkommen kostenlos!

Um flotte Ladezeiten sicherzustellen, kommt es – wenn du dein Blog selbst hostest – auch auf die Wahl des richtigen Provider an. Achte nicht zu sehr auf den Preis, bei 10€ im Jahr inkl. .de-Domain kannst du z. B. nicht allzuviel Qualität erwarten. Denn dann teilst du dir den Server eben mit 2.000 anderen Kunden.

9. Verzichte auf zu viel Werbung im sichtbaren Bereich.

Bestimmt kennst du das selbst von großen Nachrichtenseiten: Manchmal gibt es so viele große und blinkende Werbebanner, dass der Text – der eigentlich Inhalt der Seite – schon fast gar nicht mehr zu sehen ist und du erst scrollen musst um lesen zu können.
Das mag Google gar nicht gern, weil es die Nutzererfahrung ganz massiv verschlechtert. Bei zu viel Werbung im sichtbaren Bereich wird die Seite daher schlechter in den Suchergebnissen angezeigt.
Keine Angst: Ein bisschen Werbung ist okay, schlimm wird es erst bei richtig großen Werbeanzeigen und kleinen Displays. Du solltest dieses Thema aber immer im Auge behalten.

10. Zeige gekaufte Links auch als solche an.

Google hat ein Problem mit gekauften Links. Weil diese gekauften Links die Suchergebnisse verfälschen können. Google geht daher gegen Linkverkäufer und Linktauschprogramme hart vor.

Immer dann, wenn dir jemand Geld für einen Artikel bezahlt und ein Teil dieses Sponsorings auch ein Link ist, solltest du aufpassen. Denn dann verstößt du möglicherweise gegen die Google Richtlinien für Webmaster. Wenn die Sache auffliegt, wirst du und der Linkkäufer bestraft.

Du solltest deshalb dafür sorgen, dass du gekaufte Links auch als solche anzeigst. Auf der einen Seite bedeutet das, dass du deine Leser informierst; Und zwar in einer unmissverständlichen Form.

Auf der anderen Seite musst du auch Google informieren, dass ein Link auf einer Gegenleistung basiert und Google diesen Link entsprechend anders behandeln soll. Das geht, indem du einem Link rel=“nofollow“ hinzufügst. Also z. B. <a href=“http://example.org“ title=“Beispiellink“ rel=“nofollow“>Beispiellink</a>.

SEO Für Einsteiger: So geht’s nächste Woche weiter

Auch nächsten Donnerstag habe ich wieder 10 weitere Tipps zum Thema Einsteiger-SEO für euch. In dem dritten Teil geht’s dann vor allem um interne und externe Verlinkung.

Wenn du Fragen oder Anregungen hast, bitte in die Kommentare damit. Ich will versuchen jeden Kommentar schnellstens zu beantworten. 🙂

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