Kreativszene: Die SPD hat die Chance es besser zu machen

8 Gedanken zu „Kreativszene: Die SPD hat die Chance es besser zu machen“

  1. Die Hoffung stirbt bekanntermaßen zuletzt. Vielleicht ist dieser Ausspruch sogar der SPD bekannt, ich glaube es allerdings nicht.
    Die SPD war in diesem Land an der Bundesregierung beteiligt, sie stellt Ministerpräsidenten und regiert natürlich über den Bundesrat mit. Und auf einmal, ab 2013, wird alles besser? Dazu noch einen Kanzlerkandidaten, bei dem sich die SPD-Geschichte im Grabe umdrehen dürfte.
    Nein, die Hoffnung ist tot. Nun heißt es, neue Wege zu beschreiten. Dazu wird es 2013 kommen, versprochen.

    1. Das sehe ich ein wenig differenzierter.

      Sicherlich war die Beteiligung nicht der Glücksfall für die deutsche Sozialdemokratie. Ich sehe aber nicht, warum diese Vergangenheit daran hindern sollte, ab 2013 was besser zu machen. Insbesondere in den von mir beschriebenen Themenfeldern hat die CDU/FDP-Regierung nichts getan. Wirklich nichts. Das gefährdet Deutschlands Zukunft.

      Zum Kanzlerkandidaten Steinbrück: Nun gut. Den kann man mögen, oder auch nicht. Wie man zu seiner Arbeit steht, auch dazu gibt es immer mindestens zwei Meinungen.

      Zur von Dir beschriebenen Hoffnung: Im Gegenteil, sie ist nicht tot. Sie ist lebendiger denn je!
      In meinen Augen hat die SPD aus Fehlern der Vergangenheit gelernt. Dazu würde jetzt auch gehören, Personen mit ins Wahlkampfteam zu holen, die Ahnung von den Themen (siehe oben) haben. Diese Kompetenzen gibt es. Und wenn diese Kompetenzen genutzt werden, dann kann der nur der SPD nutzen. Und wenn dann noch 2013 ein Wechsel geschieht, dann kann das Deutschland nur nutzen.

  2. Weder das freiwillige digitale Ehrenamt noch die Bereiche Medienkompetenz und OER „kommen“ von D64.
    Es ist schon interessant, wie sich ein kürzlich vom Spiegel als Lobbyverein enttarnter Möchte-Gern-Thinktank als Quelle für Inspiration echter sozialdemokratischer Politik ausgibt.
    Dass der hier schreibende bei einer Firma arbeitet, die D64 unterstützt und die direkt von oben vorgeschlagenem Schachtelprivileg stark profitiert, wird hier natürlich unterschlagen.

    1. Woher kommen diese Ideen (bzw. nur die Idee des freiwilligen digitalen Jahrs, bei OER und Medienkompetenz habe ich nie behauptet, dass das Erfindungen von D64 wären) denn dann? Ich lasse mich gern eines Besseren belehren!

      Zum Rest Deines Kommentars:
      – Lobbyismus ist imho ein vollkommen missverstandener Begriff
      – Zum Schachtelprivileg kann man unterschiedliche Meinungen haben. Fakt ist, dass hinter dem damals eingeführten „Privileg“ wirtschaftspolitische Überlegungen standen. Nämlich die Vermeidung von Doppel- und Mehrfachbestuerungen und das Fördern von Reinvestitionen. Fakt ist: Mit der Abschaffung dieses Privilegs würde die sehr junge, aber enorm innovative Startup-Szene in Deutschland gefährdet.
      – Ich habe an keiner Stelle verschwiegen, für wen oder was ich arbeite und wie ich politisch orientiert bin. All diese Informationen kann man mit einer Suchmaschine schnell finden; Du hast das ja offenbar auch getan. Ich sehe daher nicht die Bewandtnis, meiner Meinungsäußerung hier noch einen Disclaimer voraus zu schicken. Aber zum Thema Offenheit dann auch dieses: Wer das kritisiert, sollte selbst dann auch unter offenem Namen auftreten. Nur so ist eine Diskussion auf Augenhöhe möglich.

      1. Schachtelprivileg: Wer so schlicht ein Spezielinteresse in seinem Blog formuliert und für den normalen Leser nicht deutlich aufzeigt, dass sein eigener Arbeitgeber einer der treibenden Kräfte ist, dieses Spezialinteresse politisch durchzusetzen – der agiert massiv unredlich.
        Jeder angesehene Blog in den USA hängt an den Artikel einen Disclosure, sodass nicht nur der hinter den Vorhang schauende Leser, sondern auch der zufällig vorbeikommende Leser für sich die präsentierte Meinung einordnen kann.

        Digitales Ehrenamt: Es gibt seit langem mehrere Initiativen. Sowohl aus der ehrenamtlichen Szene als auch aus der Ecke der bereits seit Jahren ehrenamtlich arbeitenden „Digitalaktiven“. Mehrere Empfehlungen von Parlamentsausschüssen, NGOs und Verbänden. Einige von denen, wie üblich, wesentlich konkreter formuliert und teiweise umgesetzt als das, was die sich lediglich dranhängenden Werbefritzen von D64 zusammenfabulieren.

        1. Schachtelprivileg: Ich habe einen wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund. Auch das hättest Du bei Deiner Recherche ermitteln können. Dieses Spezialinteresse leitet sich wohl daraus ab.

          Ehrlichkeit/Disclosure: Ich betreibe kein angesehenes Blog aus den USA. 😉 Deine Kritik akzeptiere ich an dieser Stelle auch nicht: Weder schreibe ich anonym oder versuche meine Identität zu verschleiern, noch zeigst Du mittlerweile Dein „wahres Gesicht“. Diesen Vorwurf lasse ich mir daher nicht machen und in dieser Form macht die Diskussion auch keinen Spaß mehr.

          Freiwilliges digitales Jahr: Ich habe um Beleg gebeten. Diese hast Du nicht geliefert, sondern nennst hier NGOs, Ausschüsse, Verbände, Ehrenamtliche usw. Nicht einen Link hast Du mitgeliefert. Auch an dieser Stelle nehme ich Deine Kritik daher nicht ernst. 😉

          Gern würde ich mit Dir inhaltlich diskutieren. Aus der Luft gegriffene Kritik/Vorwürfe, die nur auf Deinen Vermutungen/Erwartungen basieren, akzeptiere ich so aber nicht.
          Ich würde Dich daher bitten, stichhaltige Argumente und Beleg für Deine Vorwürfe zu liefern. Alles, was meine Person betrifft werde ich zudem überlesen. 😉
          Aber wie gesagt: Gern würde ich mit Dir inhaltlich diskutieren. Dann aber auch richtig.

          1. Digitales Ehrenamt: Ich bin doch nicht dein Google. Recherchiere selbst, D64 hat sich an ein Thema rangehängt, dass in der Szene schon seit langem diskutiert wird.

            Schachtelprivileg: Wer nicht direkt an einem Artikel als Disclosure seine umfassende Befangenheit durch wirtschaftliche Verknüpfungen offenlegt und von jedem Leser erwartet, dass er den Blogbetreiber recherchiert, zeigt wie weit er von einer offenen transparenten Diskussion entfernt ist. Du bist beim Manipulationsversuch erwischt worden und versuchst es jetzt auch noch schönzureden.

          2. Das habe ich auch nie erwartet. Aber Du machst die Vorwürfe, dann musst Du auch die Belege liefern. Das zumindest verstehe ich unter einer guten Diskussion. 😉

            Zu dem anderen Punkt: Nö, darauf reagiere ich nicht mehr. 😉

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