Da wartet man monatelang auf den Tag X und am errechneten Termin passiert – Nichts.
Und auch wenn man weiß, dass der errechnete Termin nur eine grobe Schätzung über zwei Daumen ist und man überall liest, dass sich das erste Kind immer ein bisschen Zeit lässt, langsam wird dieses Warten zur ersten Belastungsprobe.

Der ständige „Heute Nacht könnte es losgehen!“ lässt mich kaum noch ordentlich schlafen. CTG-Kontrollen im Krankenhaus verstärken dieses Gefühl, dass es sich nur noch um Stunden handeln kann. – Auch bei CTG-Kontrollen an drei aufeinander folgenden Tagen.

Und obwohl ich es kaum erwarten kann, dass die Geburt endlich startet, gibt es auch dieses Gefühl in mir, dass ich noch überhaupt gar nicht vorbereitet bin. Für diesen Teil fühlt sich das alles unwirklich an und es könnte im Gegenteil noch länger dauern.

Das ist schon irgendwie verrückt. Monatelang stört die Warterei gar nicht. Dann sollte es losgehen und nur drei, vier Tage über Termin treiben mich in den Wahnsinn, während ich eigentlich hoffte, dass das doch noch alles drei, vier Monate dauern könnte.

Dabei geht der richtige Ernst des Lebens erst bald los…

3 Kommentare

  1. Ja, meine mittlere Tochter hat sicht 14 Tage Zeit gelassen, nach dem errechneten Termin. Der war allerdings falsch, wie sich später rausstellte.
    In der Zwischenzeit dürfte das Kind ja aber da sein.

    Alles Liebe
    Nina

    • Ja, mittlerweile ist sie da; 7 Tage hat sie sich noch Zeit gelassen. 😉
      Aber das Warten war am Ende doch schon sehr anstrengend. Aber das weißt Du – bei 14 Tagen – ja. 🙂

  2. Pingback: …und es wird doch alles anders! › CMD-A

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